Pressespiegel

Mike Kempf von Soundanalyse schreibt am 27.11.2017 über COME OVER COME HOME:

Mit „Win And Go“ marschieren THE BIG SWAMP in ihr aktuelles Werk ‚Come Over Come Home‘. Dieser Appetithappen erzeugt so manche Pfütze auf meiner Zunge und ich kann es kaum glauben, dass Gehörtes auf das Gedankengut einer Hildesheimer Band aufgebaut ist.

Mein Nervenkostüm wird von dreckigen Southern-Rock-Klängen durchspült, die sich derart energiegeladen aus den Boxen widerspiegeln, dass man damit jede noch so verstopfte Aorta problemlos ‘freigepustet‘ bekommt. In der Tat, was das Quartett an fetten rauen Bluesnoten zelebriert, kann sich durchaus mit denen internationaler Topbands messen lassen.

Frontmann JAN STROBEL, wahrlich kein Kind von Traurigkeit, brilliert mit extrem schroff vorgetragenen Textpassagen. Ich würde glatt ’nen ‚Hunni‘ darauf setzten, dass JAN nie eine Gesangsschule besucht hat, dafür aber seine Stimmbänder mit reichlich Nikotin oder Hochprozentigem pflegt. Ebenso ungebügelt erklingen seine Lapsteel-Slideeinlagen, auf denen ihr ausgewählter schmutziger Sound aufgebaut ist.

Sein Pendant am Sechssaiter ist DENNIS KRASTINAT, der im Verbund mit STROBEL nicht nur für fette Gitarrenklänge sorgt, sondern die beiden Musiker sind auch für die Songentwürfe hauptverantwortlich. Allein von dem her, avancieren die beiden zu tragenden Säulen von THE BIG SWAMP. Natürlich sind sie auch auf das Rhythmusfundament des Bassisten STEFAN ‚WENA‘ WEHNER und dem ‚Hau-Drauf-Experten‘ AXEL GERTIG angewiesen, die zwar nicht großartig ins Gewicht fallen, dafür aber punktgenau den Takt vorgeben.

Die niedersächsische Band agiert äußerst druckvoll, legt großen Wert auf unverfälschten Sound und wirkt dadurch sehr authentisch. Die Platte wurde in Tennessee (USA) gemastert, was der Tonkonserve sehr gut bekommt, denn selbst die Ballade „Dying On My Home“ erzeugt noch so viel Dampf, dass aufs gesamte Album bezogen keine Langeweile aufkommt. Allerdings scheint mir, speziell bei „Dying On My Home“, der Bass etwas zu tief gestimmt. Doch insgesamt betrachtet kann ich keine großartigen Mängel feststellen, und wenn doch, dann die Tatsache, dass sie ‘nur‘ fünf Lieder auf ‚Come Over Come Home‘ der Nachwelt hinterlassen haben.

Um noch mal auf den Opener der Platte „Win And Go“ einzugehen. Der passt wie die Faust aufs Auge und ich kann jedem Bluesfreund raten, sich mit reichlich THE BIG SWAMP-Aktien einzudecken, denn eine üppige Dividende halte ich für fest einplanbar.


Gitarre & Bass schreibt über HEAVY LOAD in der Ausgabe 05/2015
Mit rauen Bottleneck-Attacken, krachenden Rhythmus-Gitarren und einer lebendigen Rhythm-Section geht´s direkt ab ins Mississippi-Delta. Alter Country-Blues, Southern Rock und der moderne Ansatz von Jack White werden zu einem scharfen Gebräu gemixt. (…) Scharfer Juke-Joint-Sound aus Hildesheim!


Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 11.05.2015
The Big Swamp gelten unter Kennern schon jetzt als die Newcomer der hiesigen Musik-Szene.


facebook Kommentare, lose Sammlung
Guys, you really rocked the shit out of Dingelbe yesterday!

Ihr macht einen mordsmegasound! Ich bin Fan! SWAMP ON!

Wie geil ist das denn??????

Das war wirklich der Oberhammer gestern!

Wer euren fetten Sound erleben will, sollte einfach schnell mal live dabei sein!!!